Makarska
Der Verkehr in Zagreb und auf den Autobahnen um die Hauptstadt herum war anstrengend. Die Landschaft war grün und erinnerte eher an Österreich oder Slowenien. Der Übergang von Mittelkroatien zur Küstenregion Dalmatien stellt der ca. 5,7 km langen Sveti Rok Tunnel dar. Ab hier ist das Meer am Horizont zu sehen. Schroffe karge Felsen ragen über dem schmalen Küstenstreifen empor und der immer noch grüne Bewuchs ist deutlich dorniger und spärlicher.

Makarska
Das Basislager für die erste Woche an der Adria haben wir in der Nähe von Makarska am Fuße des mächtigen Biokovo-Massiv aufgeschlagen. Die Makarska Riviera ist ein schmaler Küstenstreifen mit hohen Bergen im Hintergrund und kleineren Ortschaften am Meer. Die Orte verfügen meist über eine kleine Altstadt mit engen Gassen und einen Hafen. Außerhalb befinden sich offizielle Strände, aber auch wilde Buchten zum Baden und Schnorcheln.



Makarska hat eine tolle Hafenpromenade mit Palmen. Über die schmalen Gassen der Altstadt wird der zentrale Platz vor der St. Markus Kathedrale erreicht. Über den Platz führen mehrere Stufen und Wasserspiele zur Kathedrale hinauf. Hinter der Kathedrale ragt das steile Biokovo-Massiv auf.

Ein weiterer besonderer Ort in der Stadt ist die bewaldete Halbinsel mit dem St. Peter Waldpark. Besonders von der östlichen Spitze eröffnet sich ein herrlicher Blick auf Hafen, Stadt und Gebirge. Am höchsten Punkt der Halbinsel befindet sich eine kleine Kapelle und ganz im Westen ein Leuchtturm.


Der Biokovo Naturpark befindet sich oberhalb von Makarska und erhebt sich bis auf 1762 m (Sveti Jure). Die Gipfel kann über eine sehr schmale Mautstraße erreicht oder in einer extrem langen Wanderung ab Makarska bestiegen werden. Etwas kürzer ist der Aufstieg auf den Vošac (1421 m), die in einem separaten Reisebericht beschrieben wird.
Sterne über Podgora
10 km südlich von Makarska befindet sich der kleine Ort Podgora mit einem 4 km langen feinkieseligen Strand. Es gibt ein paar Hotels, einen kleinen Hafen und viele Olivenhaine. Besonders am Rand des Ortes geht es eher beschaulich zu und es macht Spaß zu baden – auch ganz ohne Seeigel.



Oberhalb von Podgora führt eine steile Bergstraße über das Biokovo-Massiv auf eine ca. 500 Meter hoch gelegene Hochebene. Eines Nachts hatte ich 2 Uhr morgens etwas Zeit und bin hinaufgefahren für ein paar Sternenfotos über dem Meer. Selbst 2 Uhr morgens war es noch +27°C warm. Abseits der Küste im Hinterland ist es hier so dunkel wie fast nirgendwo in Deutschland, was gute Aufnahmen der Milchstraße erlaubt.
Das Bild zeigt die Milchstraße mit Blick Richtung Südosten im Hintergrund mit der Insel Hvar. Das Foto ist aus 16 übereinander gelegten und korrigierten Bilder entstanden. Die Bilderfolge wurde aufgenommen mit: Belichtungsdauer 10 Sekunde, Blende 1.4, aller 15 Sekunden ein Foto.